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Walkstoffe

entstehen durch das Verfilzen tierischer Haare – durch Stoßen, Stauchen, Pressen und Kneten. Diese Technik wurde von den Hirten schon vor vielen Jahrhunderten zur Herstellung warmer Decken und Umhänge, die sie vor Wind, Wetter und Kälte schützen sollten, angewandt.
Die Wollfaser kann z. B. von Schaf, Kamel, Lama, Ziege oder Kaninchen sein. Die Qualität der Wolle richtet sich nach Tierart, Körperteil, Zustand und Lebensweise des Tieres.
Walkstoffe sind meist aus reiner Schurwolle gefertigt. Die Wollfaser neigt auf Grund ihrer Form zum Verfilzen.
Ungewolltes Verfilzen von Wollstoffen wird durch entsprechende Behandlung beim Waschen und Reinigen vermieden.
Da die Schnittkanten der Walkstoffe nicht ausfransen können, ist eine interessante Verarbeitung mit „offenen Kanten“ möglich.
Wolle
• Hat eine gute Wärmeisolierung
• Kann ein Drittel ihres Eigengewichtes an Feuchtigkeit aufnehmen, ohne sich nass anzufühlen
• Nimmt Schweiß auf und neutralisiert die Gerüche
• Hat eine geringere Festigkeit als Stoffe aus pflanzlichen Naturfasern
• Ist sehr elastisch, Knitter hängen sich an feuchter Luft aus
• Lädt sich kaum elektrostatisch auf
• Ist schwer entflammbar
Anwendungsgebiete der Walkstoffe: Bekleidung, Accessoires, Hüte, technischer Filz

 

 
Walk-Beispiele
 
 
© 2018 Wolfgang Körber   Impressum     Zuletzt geändert: 11.04.2018